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Das Wort Hypnose kommt aus dem Griechischen und heißt zu deutsch Schlaf. Dennoch handelt es sich bei der Hypnose nicht wirklich um Schlaf. Bei der hypnotische Trance handelt es sich vor allem um einen gelösten, sehr entspannten und angstfreien Zustand, der neben einer veränderten Selbstwahrnehmung mit mehr Phantasie und Kreativität sowie mit einem besseren Vorstellungsvermögen verbunden ist.
Bei einer Hypnose wird das Bewusstsein eingeschränkt - jedoch niemals völlig ausgeschalten. Je tiefer der Trancezustand und damit auch die Hypnose ist, um so eingeschränkter ist das Bewusstsein. Hypnose ist also niemals eine Bewusstlosigkeit; es verlangsamt sich jedoch in tiefer Trance der Denkprozess.
Hypnose ist also ein veränderter Bewusstseinszustand, ein veränderter Wachzustand; das Bewusstsein bleibt immer vorhanden, obwohl es herabgesetzt ist. Im normalen Wachzustand befindet sich das Bewusstsein oberauf, d. h. es können verschiedene Reize gleichzeitig wahrgenommen werden. Es dominiert über das in der tieferen Schicht des menschlichen Seelenlebens schlummernde Unterbewusstsein. Während der Hypnose ist es umgekehrt: die Ideen und Gedanken, steigen aus dem Unterbewusstsein ins Bewusstsein.
Es wird oft gesagt, daß eine Fremd-Hypnose grundsätzlich eine Selbsthypnose ist. Der Hypnotiseur gibt also nur die Anleitung zur Selbsthypnose.
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